Reishi Gano (RG) und Ganocelium (GL)

Die Bezeichnung Reishi Gano (RG) und Ganocelium (GL) stehen für einen von DXN produzierten Extrakt, der eigentlich kein Extrakt im ursprünglichen Sinne des Wortes ist.

Bei RG handelt es sich um sechs der wirksamsten Ganoderma-lucidum-Sorten, die nach einer Reifezeit von drei Monaten geerntet werden. RG besteht aus dem Fruchtkörper des Reishi Pilzes.

Bei GL handelt es sich um die gleichen Ganoderma-Sorten, die aber bereits in einem viel früheren Stadium, nach zwei Wochen, geerntet werden. Ein weiterer Unterschied zu RG ist, dass es sich bei GL um das Mycelium des Pilzes handelt.

Grund für die unterschiedlichen Erntezeiten ist die unterschiedliche Entwicklung von Inhaltsstoffen in den verschiedenen Reifestadien. So enthält der junge Ganoderma Pilz andere Inhaltsstoffe als ein ausgereiftes Exemplar. Alle diese Inhaltsstoffe, im jungen und im ausgereiften Ganoderma Pilz, haben einen hohen ernährungsphysiologischen Wert. Darum empfehlen wir von DXN, RG und GL gemeinsam als „Pärchen“ zu verzehren, um alle möglichen Inhaltsstoffe dieser Kombination nutzen zu können.

 Ein weiterer Vorteil unserer Reishi Extrakte ist deren Herstellung, die vollkommen von der sonst üblichen Herstellungspraxis abweicht. In der Regel werden Extrakte über eine Alkohol-Extraktion verwirklicht, bei der aber nur lipophile (fettlösliche) Inhaltsstoffe gewonnen werden. Die hydrophilen (wasserlöslichen) Bestandteile gehen verloren. Eine Heißwasser-Extraktion bewirkt das genaue Gegenteil. Hier gehen die lipophilen Bestandteile verloren und nur die hydrophilen bleiben erhalten.

 Bei DXN wird der rohe Ganoderma Pilz gefriergetrocknet und dann von seinen Ballaststoffen befreit und mikropulverisiert, was zusammen eine Reduktion von 1:20 ausmacht – ein Verhältnis, was auch bei der Gewinnung von Extrakten unter Alkohol- und Heißwasser-Extraktion anfällt. Der große Unterschied beim DXN Reishi Extrakt ist, dass hier keine Inhaltsstoffe, insbesondere wertvolle Polysaccharide, verloren gehen, sondern nur Ballaststoffe und Wasser.

 Die Kultivierung von medizinischen Pilzen wie den Reishi Pilz muss strengen Kontrollen unterliegen. Der Ganoderma Pilz ist, wie nahezu jeder andere Pilz auch, ein aktiver Bestandteil der Ökologie mit äußerst wichtigen ökologischen Funktionen. Eine der wichtigsten ökologischen Funktionen sind die „Entgiftung“ von Luft, Wasser und Boden. Das heißt, dass umweltbedingte Verunreinigungen schnell ihren Weg in den Pilz finden und diesen dann mit diesen Verunreinigungen belasten.

 Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern hat sich DXN deshalb entschlossen, seine Ganoderma (und andere) Pilze nicht im Freiland zu züchten, sondern unter kontrollierten und sterilen Bedingungen in Treibhäusern. Diese stellen erst einmal sicher, dass keine negativen Umwelteinflüsse die Güte und Qualität der Reishi Pilze beeinträchtigen können. Eine aufwändige, computergesteuerte Technik stellt zudem sicher, dass die Ganoderma Pilze unter optimalen Bedingungen wachsen können und damit die hohe Zahl an Inhaltsstoffen ausbilden können, für die dieser Pilz bekannt ist.

 Eine weitere Besonderheit bei der Pilzzucht bei DXN ist die Tatsache, dass die Ganoderma Pilze nicht auf Baumstämmen kultiviert werden. Stattdessen nehmen wir aufbereitetes Sägemehl von bestimmten Holzarten, welches sterilisiert wird und dann in Beutel abgefüllt wird, die mit definierten Nährstoffen „beimpft“ werden. Diese Prozedur stellt sicher, dass die so gezüchteten Ganoderma Pilze die Inhaltsstoffe entwickeln können, die einen medizinischen Heilpilz als solchen auszeichnen. Eine Aufzucht auf Baumstämmen lässt eine derartig kontrollierte Zucht nicht zu, da der Züchter auf die Inhaltsstoffe des jeweiligen Baumstammes angewiesen ist und sich darauf verlassen muss, dass hier genügend verwertbare Stoffe dem heranwachsenden Pilz zur Verfügung stehen. Und das ist nicht immer der Fall.

 Ein weiterer Gegensatz zu anderen Vitalpilz-Produzenten ist die Tatsache, dass bei DXN der gesamte Produktionsprozess in der Hand von DXN verbleibt. Das heißt, dass die Aufzucht in den Treibhäusern, die Ernte und die darauf folgende Weiterverarbeitung zu Extrakten und deren Aufarbeitung zu Kapseln und Abfüllung in die entsprechenden Behältnisse für den Endverbraucher alles in einer Hand bleibt. Damit ist zu jedem Zeitpunkt eine lückenlose Qualitätskontrolle aller Produktionsschritte gewährleistet.

Die Abbildung zeigt eine Besucher Zuchthalle, in der Ganoderma Pilze Anfassen gestattet ist. Diese werden nicht zu Nahrungsergänzung verarbeitet.

Pilze weisen eine hohe Anzahl an verschiedenen biologisch aktiven Substanzen auf, die zwischen 200 und 500 angesiedelt werden kann. Der Reishi Pilz hat darüber hinaus eine hohe Konzentration an Polysacchariden (zum Beispiel beta-Glucane), Triterpenen, Antioxidantien, Nukleosiden u.v.m.

Inzwischen wissen wir aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen, dass diese Inhaltsstoffe biologisch relevant sein können.

Ergothionein ist eine Aminosäure, die nur von Pilzen gebildet werden kann und ein hohes antioxidatives Potenzial besitzt. Die Pilze scheinen dieses Antioxidans ausschließlich zum Schutz der DNA gegenüber oxidativem Stress zu nutzen, da diese Aminosäure nicht proteinogen ist.

New Method Shows Mushrooms A Top Source For One Antioxidant — ScienceDaily

Laut Cancer Research UK und einer Reihe von epidemiologischen Studien scheinen Pilzesser ein deutlich geringeres Krebsrisiko zu haben. Diese Aussage gilt pauschal für alle Pilze, also auch Speisepilze und andere Vitalpilze.

Mushrooms may work wonders in cancer treatment and prevention | Cancer Research UK

Laut Aussagen dieses Beitrags von Cancer Research UK wurde in der Nagano Präfektur in Japan eine signifikant geringere Todesrate aufgrund einer Krebserkrankung unter Pilzproduzenten im Vergleich zur normalen japanischen Bevölkerung beobachtet. Während die normale Bevölkerung einen Todesfall von 600 aufwies, lag die Rate bei den Pilzproduzenten bei 1 zu 1000.

Eine neuere (2018) interessante Studie fasst den Stand der Forschung zu Ganoderma in Bezug auf die „Ernährungstherapie“ zusammen:

From nutraceutical to clinical trial: frontiers in Ganoderma development. – PubMed – NCBI

Polysaccharide und ganoderische Säuren (zugehörig zu den Triterpenen) aus dem Ganoderma Pilz gelten in der Wissenschaft nachgewiesenermaßen als die wichtigsten bioaktiven Bestandteile mit Krebs verhindernden und immunmodulierenden Eigenschaften. Darüber hinaus zeigen neuere Studien, dass Ganoderma das Darmmilieu günstig beeinflussen kann (für die Eindämmung von Allergien und entzündlichen Darmerkrankungen von Bedeutung) und dass es kompetente antivirale Effekte ausübt.

Die Kurzfassung der Arbeit endet mit der Bemerkung, dass Ganoderma inzwischen vermehrt in klinischen Studien zum Einsatz gekommen ist, und dass bei Erkrankungen wie Brustkrebs und nichtkleinzelligem Lungenkarzinom.

Senden Sie uns eine E-Mail

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .